Verein zur Förderung alternativer Energien in der Karibik e.V.
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Unser Anliegen
KarEn - Verein zur Förderung alternativer Energien in der Karibik e.V. ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in Berlin, d.h. ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der im Mai 1992 gegründet wurde mit dem Ziel, in den Ländern der Karibik, in erster Linie in Kuba, Nikaragua und jetzt auch in Venezuela zur Energiewende - also zur Ablösung der fossilen Brennstoffe ohne den offenbar gefährlichen Irrweg der Kernenergie - beizutragen.

Dazu wollen seine Mitglieder insbesondere die bedrückende Abhängigkeit dieser Länder von Erdölimporten verringern helfen, indem Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse so umfassend wie möglich für die Energieversorgung genutzt werden.

Kuba erfährt dabei unsere besondere Unterstützung als Antwort auf das völkerrechtswidrige Embargo der USA.

KarEn unterstützt und kofinanziert dazu den Einsatz von Fotovoltaik (Direktumwandlung von Sonnenstrahlung in Strom), Windkraft, Solartermie (Warmwassererzeugung mit Hilfe der Sonne) und der Wasserkraft in kleineren Anlagen sowie die Aus- und Weiterbildung auf diesen Gebieten.

KarEn orientiert grundsätzlich auf den Einsatz vorhandener einheimischer Arbeitskräfte. Arbeitseinsätze von Kuba-Sympathisanten (z.B. in Form eines ökologischen Jahres) organisieren wir nicht.
Partner und Finanzierung
Wir arbeiten dazu vor allem mit anderen deutschen sowie mit spanischen, österreichischen und kanadischen Vereinen und Stiftungen zusammen.

Wo es sich anbietet, nutzt KarEn auch öffentliche Entwicklungshilfe-Mittel vor allem vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), den Ländern Berlin und Brandenburg sowie der Stiftung Nord-Süd-Brücken.

Unser "Standbein" sind die Spenden, d. h. die Solidaritätsleistungen vieler Hunderter von Menschen in Geld- und Sachspendenform zugunsten derjenigen, die im "Süden" des Globus unter der ungerechten internationalen Wirtschaftsordnung leiden müssen.

In Kuba arbeitet KarEn besonders eng mit der NRO CUBASOLAR (Sociedad Cubana de Fuentes de Energía Renovables), mit dem Büro für die Zusammenarbeit der Stadt Havanna, mit den Abteilungen für Bildungswesen der Provinzen Havanna und Pinar del Río, mit den Municipios Boyeros und Cerro der Stadt Havanna sowie mit dem CIDEM (Centro de Investigación y Desarollo de Estructuras y Materriales) zusammen.
Die Mitglieder des Vereins und sein Vorstand
KarEn e.V. hat gegenwärtig 53 Mitglieder, darunter acht fördernde Mitglieder.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
Markus Rostan, Vorsitzender
Gerda Daenecke, Stellv. Vorsitzende
Dr. Volker Wirth, Schatzmeister
Margit Hebeda, Öffentlichkeitsarbeit
Jürgen Carstens, Öffentlichkeitsarbeit
Eva Schubert, Projektverantwortliche
Ulrich Paul, Organisation der Solidaritäts-Container
Wie es begann - die ersten Projekte
KarEn wurde auf Initiative aktiver Mitglieder aus Solidaritätsorganisationen sowie umwelt- und entwicklungspolitischer Gruppen 1992 in Berlin gegründet. So z.B. durch die Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft, Cuba Si, das Lateinamerika-Infozentrum und das Ökumenisch Missionarische Zentrum.

"Global denken - lokal handeln" war und ist das Motto des Vereins. Solidarität, die Verbesserung der sozialen Bedingungen und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen stellen für KarEn eine Einheit dar.

Als erste Aktivität half KarEn 1992/93 in Kooperation mit der NGO InterRed aus Frankfurt (Main) mit, drei kleine Wasserkraftwerke im Osten Kubas in das kubanische Netz einzubinden.
 
Von Anfang an orientierten wir uns an langfristigen Partnerschaften. So unterstützten wir z.B. die Gründung der Nichtregierungsorganisation "Cuba Solar" 1994 in Havanna.

Inzwischen hat KarEn in engem Zusammenwirken mit den kubanischen Partnern zahlreiche Projekte erfolgreich realisiert (Siehe "Unsere Projekte").