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Erneuerbare Energien und Solidarität für die Menschen in Kuba und Lateinamerika. 

Aktuelles

Kuba braucht jetzt unsere umfassende Solidarität!
Zweihundert Tage unter Belagerung: Die stille Strangulierung eines Volkes

Liebe Freunde Kubas,
Die Energieblockade ist nicht einfach eine weitere Zwangsmaßnahme, sie ist etwas völlig anderes. Sie ist die gezielte Unterbrechung der Brennstoffversorgung eines Landes, das für das Funktionieren all seiner Systeme darauf angewiesen ist: Krankenhäuser, Wasseraufbereitungs-anlagen, Pumpen, Kühlsysteme für Lebensmittel, Transport, Schulen. Die Botschaft Trumps vom 29. Januar war unmissverständlich: Niemand darf Kuba beliefern. Die Folge: Bislang hat Kuba 2026 nur eine einzige Öllieferung erhalten: Rund 100.000 Tonnen Rohöl, eine Spende Russlands-nicht mehr. Das Stromnetz wird zwar durch die Eigenproduktion der Insel aufrechterhalten, aber es reicht nicht.

Die Stromausfälle dauern nun sehr lange. Mehr als 22 Stunden am Tag. Doch die schwersten Folgen lassen sich nicht in Megawatt messen: Mehr als 32.800 Schwangere sind zusätzlichen Risiken ausgesetzt, das Gesundheitssystem ist am Limit. Die Verzweiflung hat ein Gesicht: Mütter, die nicht kochen können, Patienten, die ihre Medikamente nicht kühlen können, Kinder und ältere Menschen bei tropischer Hitze ohne Belüftung, Intensivstationen sind am Limit, Frühgeborene und Schwerstkranke sterben.

UN-Menschenrechtler haben diese Energieblockade als“schwere Verletzung des Völkerrechts, als Völkermord“ bezeichnet. Das ist keine rhetorische Übertreibung. Und trotzdem hat die Insel nicht kapituliert, denn für Kubaner ist Widerstand eine Lebensweise, verinnerlicht in 6 Jahrzehnten. Kuba hat neue Ölquellen erschlossen; es hat über 50 Solarparks mit chinesischer Hilfe mit einer Leistung von 1.000 MW errichtet, die während sonnenreicher Tage 38% des Tagesbedarfs decken. Es reicht nicht, aber es ist alles, was Kuba hat. Einer hilft dem anderen. Die Welt schaut zu, die Welt weiß Bescheid, aber größtenteils unternimmt sie nichts!

Am 24. August wird der dritte 40-Fuß-Container von KarEn mit 53 weiteren kompletten Solaranlagen für die Elektrifizierung von Wohnhäusern, Ärztehäusern und Notstrom-versorgungen für Polikliniken, Altenheime und Kindergärten den Hafen Mariel erreichen. Dafür wurden 2026 insgesamt über 420.800 EUR an Spenden eingesetzt. Danke allen Spendern! Deshalb ist die Solidarität der Freunde und Unterstützer Kubas jetzt unabdingbar, heute, nicht morgen, denn Kuba muss und will überleben!

KarEn wird auch künftig Kuba mit notwendigen Solaranlagen für die Stromversorgung der Bevölkerung und sozialer Einrichtungen mit erforderlichen Speicherkapazitäten versorgen. Liebe Kubafreunde, tragen Sie durch Ihre Spende dazu bei, dass Kuba dem Druck stand hält!

Liebe Kubafreunde, tragen Sie durch Ihre Spende dazu bei, dass Kuba dem Druck standhält! Das sozialistische Kuba muss überleben!

Spendenkonto bei der Postbank: IBAN DE78 1001 0010 0589 4631 04 oder
Spendenkonto bei der GLS-Bank: IBAN DE90 4306 0967 1195 4627 00
Betreff: Solarenergie für Kuba

Mit solidarischen Grüßen
Vorstand von Karen e.V.
20. August 2026